Pate und Namensgeber des
Albert-Schweitzer-Kinderdorfes
in Waldenburg, Friedensnobel-
preis1952
Im September 1957 erhält Albert
Schweitzer ein Telegramm von
Margarete Gutöhrlein. Sie bittet
den weltberühmten Arzt, das
geplante Kinderdorf nach ihm be-
nennen zu dürfen. Die Antwort
kommt postwendend: Gerne tue
ich dies, Kinderdörfer dieser
Art sind eine Notwendigkeit in
unserer Zeit. Auch Albert
Schweitzer hätte Waisenkindern
gerne ein Zuhause gegeben.
Ein Wunsch, der sich nicht
erfüllte.
Am 11. Dezember 1957 wird der
SOS-Kinderdorfverein in Albert-
Schweitzer-Kinderdorfverein um-
benannt. Seit die Kinderdorfiniti
ative Albert Schweitzers Namen
trägt, nimmt die Mitgliederzahl
beträchtlich zu. Freunde Albert
Schweitzers setzen sich für
das Projekt ein. Sie werben
Mitglieder, sammeln Spenden
und stehen dem Verein
mit Rat und Tat zur Seite.
Der Humanist und Tropenarzt
Albert Schweitzer ist für das
Albert-Schweitzer-Kinderdorf
weit mehr als ein Namensgeber:
Die lebensbejahende Ethik
des engagierten Menschen-
freundes hat die gemeinsame
Arbeit von Anfang an geprägt
und motiviert. Albert Schweitzer
war und ist ein Vorbild. Sein Mut,
seine Entschlossenheit, sein
Stehvermögen in schwierigen
Zeiten sind beeindruckend und
immer aufs Neue inspirierend.
Das Engagement des Albert-
Schweitzer-Kinderdorf e. V.
Waldenburg orientiert sich bis
heute an Albert Schweitzers
gelebter Menschlichkeit, seiner
aktiven Nächstenliebe und
seinem Leitbild von der Ehr-
furcht vor dem Leben.
http://albert-schweitzer-zentrum.de/
http://www.schweitzer.org/
http://de.wikipedia.org/wiki/
Albert_Schweitzer