JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
"Wir wollen jedes Kind in seiner Persönlichkeit achten"
"Wir wollen jedes Kind in seiner individuellen Eigenart annehmen"
"Wir wollen jedes Kind in seinen Gefühlen wahrnehmen und verstehen"
"Wir wollen jedes Kind in seiner Abhängigkeit erkennen, umsorgen und beschützen"
"Wir wollen jedes Kind zu selbsttätigem Handeln und Kreativität ermutigen"
"Wir wollen jedes Kind in seinen Fähigkeiten stärken und fördern"
"Das Kinderdorf soll ein lebendiges Beispiel dafür sein, dass die Menschen in Frieden miteinander leben können!"

Volltextsuche

Ambulante Erziehungshilfen

Die Lebensverhältnisse der Kinder und Jugendlichen haben sich in Deutschland seit der Gründung des Kinderdorfes vor 50 Jahren gründlich verändert.

So haben die zunehmende Auflösung familiärer Strukturen und ein komplexeres und instabileres Miteinander dazu geführt, dass junge Menschen größere Schwierigkeiten haben, ihren Platz in der sich rasch wandelnden Gesellschaft zu finden. Konzentrierten sich früher soziale Problemlagen auf die Städte, so führen heute die Lebensrealitäten der Familien auch zu vermehrtem Hilfebedarf im ländlichen Raum. Durch diese gesellschaftliche Entwicklung ist es zunehmend wichtig geworden, Kindern und Jugendlichen bzw. ihren Familien frühzeitig in ihrem Lebensumfeld mit geeigneten Hilfen zur Seite zu stehen.

Verantwortung für Kinder zu übernehmen bedeutet auch, Eltern bei der Erfüllung ihres Erziehungsauftrages zu unterstützen und Kinder präventiv vor Gefahren wie Gewalt und sexuellem Missbrauch zu schützen. Dies heißt, aktiv für die Weiterentwicklung der Angebote für junge Menschen und Familien im Gemeinwesen und die Gestaltung der Lebensräume einzutreten.

Durch die sozialpädagogische Familienhilfe erhalten Eltern der umliegenden Städte und Gemeinden fachliche Hilfe in Erziehungsfragen (Erziehungsbeistandschaft). Beratung und Unterstützung gibt es aber auch für junge Menschen, denen erfahrene sozialpädagogische Fachkräfte des Albert-Schweitzer- Kinderdorfes als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Sozialpädagogische Familienhilfe

Die Sozialpädagogische Familienhilfe richtet sich an Familien, die einer intensiven Begleitung und Beratung bei der Bewältigung des Alltags und der Übernahme ihrer Erziehungsverantwortung bedürfen und eine Verbesserung ihrer Lebenssituation zum Wohle ihrer Kinder wünschen.

Die Freiwilligkeit der Inanspruchnahme der Leistung und die Bereitschaft der Familie zur Mitwirkung und zur Veränderung bilden die Grundlage einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen dem/der sozialpädagogischen MitarbeiterInnen der AEH und der Familie.

Erziehungsbeistandschaft – Leben und Wohnen

Im Betreuten Jugendwohnen/Erziehungsbeistandschaft Leben und Wohnen werden junge Menschen ab 16 Jahren bei dem Weg aus der Familie oder einer Wohngruppe heraus in die Selbstständigkeit unterstützt. Die jungen Menschen leben in der Regel in einer von ihnen gemieteten Wohnung oder Zimmer. Sie werden von den pädagogischen Fachkräften unter anderem gefördert bei den wichtigen lebenspraktischen Kompetenzen, der Ausbildungsplatzsuche, der Ausbildung und bei der Bewältigung der schulischen Aufgaben. Ziel der jungen Menschen ist es eigenverantwortlich und selbständig im Leben zu Recht zu kommen.

Die Übergänge aus einer stationären Betreuung ins Betreute Jugendwohnen werden flexibel gestaltet. Der intensive fachliche Austausch sowie die enge Zusammenarbeit zwischen dem stationären Bereich und dem Betreuten Jugendwohnen tragen wesentlich zum Gelingen der Verselbständigung bei.

Erziehungsbeistandschaft im Hohenlohekreis

Kinder, Jugendliche und Junge Menschen werden bei der Bewältigung von Entwicklungsproblemen durch gezielte sozialpädagogische Hilfe ambulant unterstützt. Die Förderung zur Selbstständigkeit unter Erhaltung der Lebensbezüge zur Familie und zum Gemeinwesen hat dabei besondere Bedeutung. Die Mitwirkung bzw. eine Zusammenarbeit der Erziehungsberechtigten bzw. der in der Familie lebenden Erwachsenen ist wünschenswert. In Einzelfällen kann es aber auch darum gehen eine gelungene Ablösung von den Eltern/Pflegeeltern zu verfolgen. Im Allgemeinen soll eine Integration in das soziale Umfeld erfolgen, bzw. das soziale Umfeld zur Bewältigung der Probleme aktiv miteinbezogen werden.

Birgit Zmaila

Erziehungsleitung

Birgit Zmaila
07942 9180-0
07942 9180-60
E-Mail schreiben