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"Wir wollen jedes Kind in seiner Abhängigkeit erkennen, umsorgen und beschützen"
"Wir wollen jedes Kind zu selbsttätigem Handeln und Kreativität ermutigen"
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Aktuelles

Artikel vom 23.06.2020

Hoher Besuch im Waldenburger Kinderdorf am Freitag, den 19. Juni 2020

 

Ein Empfang unter freiem Himmel am Waldrand, frischgebackener Blootz (Hohenloher Kuchen) aus dem Backhaus und der Besuch in einer Kinderdorffamilie wird dem baden-württembergischen Ministerpräsident Winfried Kretschmann sicher in positiver Erinnerung bleiben.

Das Waldenburger Kinderdorf liegt inmitten des Hohenlohekreises. In diesem Landkreis waren die Fallzahlen besonders hoch, Corona-Hotspot Hohenlohe.

Grund genug für Ministerpräsident Kretschmann sich vor Ort im Hohenlohekreis und auch im Waldenburger Kinderdorf ein Bild über den Umgang mit der Krise zu machen. Im Anschluss an verschiedene Stationen im Kreis kam der Ministerpräsident zusammen mit einer hochrangigen Delegation des Staatsministeriums, des Regierungspräsidiums und dem Landrat des Hohenlohekreises, Dr. Matthias Neth am Freitag Nachmittag im Kinderdorf an. Empfangen wurde er vom Vorstand und dem Kuratorium des Kinderdorfvereins.

Die Kuratoriumsvorsitzende Evelyn Schibrani und Vorstandsmitglied Heinrich Schüz stellten den Verein und dessen über 60jährige Geschichte eindrucksvoll vor und erläuterten, welche konkreten Probleme COVID-19 dem Kinderdorf bereitete. So musste der erhöhte Betreuungsbedarf abgedeckt werden, da zu Beginn der Krise viele Beschäftigten krank bzw. in Quarantäne waren. Atemschutzmasken und medizinischer Bedarf waren schwer zu bekommen, Abstandsregeln und andere Verordnungen mussten umgesetzt werden.

Letztendlich wurden gemeinsam alle Probleme gelöst und die Krise rückblickend gut gemeistert, doch „die Nerven lagen schon mal blank, wenn nicht klar war, welche Überraschungen noch auf uns warten“, schilderte Schüz.

Landrat Dr. Matthias Neth betonte in seiner Ansprache die gute Zusammenarbeit mit dem Albert-Schweitzer-Kinderdorfverein und seinen Bereichen in der Region. Höhepunkt des Besuches war ein Rundgang durch das Haus der Familie Grochalsky. Die Kinderdorfeltern Melanie und Thomas Grochalsky ermöglichten dem Ministerpräsidenten einen Blick hinter die Kulissen und erläuterten die pädagogische Arbeitsweise in einer Kinderdorffamilie.

„Ist das hier immer so ordentlich?“ wollte Kretschmann beim Anblick ihres Zimmers von der achtjährigen Emma wissen. „Nein, Mama hat gesagt wir sollen aufräumen, weil Sie kommen“, antwortete Emma schlagfertig - und zauberte dem Ministerpräsidenten damit ein sympathisches Lächeln ins Gesicht, das trotz Schutzmaske an den Augen deutlich erkennbar war.