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"Wir wollen jedes Kind in seiner Persönlichkeit achten"
"Wir wollen jedes Kind in seiner individuellen Eigenart annehmen"
"Wir wollen jedes Kind in seinen Gefühlen wahrnehmen und verstehen"
"Wir wollen jedes Kind in seiner Abhängigkeit erkennen, umsorgen und beschützen"
"Wir wollen jedes Kind zu selbsttätigem Handeln und Kreativität ermutigen"
"Wir wollen jedes Kind in seinen Fähigkeiten stärken und fördern"
"Das Kinderdorf soll ein lebendiges Beispiel dafür sein, dass die Menschen in Frieden miteinander leben können!"

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Presseartikel

Artikel vom 11.11.2014

Zu Hause bei der Profi-Mutter

Das Haus der Steins wirkt so, als würde hier eine ganz normale Familie wohnen. In der Krimskrams-Kommode hinter der Tür gibt es für jeden eine Schublade. Sogar für Hund Baila. Die Familie ist sich nicht einig, ob Baila zu den Kindern zählt - aber die sind ohnehin schon zahlreich: zu neunt. Zwei sind die eigenen Kinder von Ute Stein (51) und ihrem Mann. Die anderen sieben kommen aus problematischen Familien. Im Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Waldenburg (Hohenlohekreis) haben sie eine neue Heimat gefunden. Seit zwei Jahren leben sie mit den Steins zusammen. Außer ihnen gibt es im Kinderdorf sechs weitere Familien. Die Kinder werden vom Jugendamt dorthin vermittelt. Es ist absehbar, dass sie für längere Zeit nicht mehr in ihren Herkunftsfamilien leben können. Sie sind vernachlässigt worden oder haben Gewalt erfahren. Die Kinder der Steins sind zwischen 7 und 21. Es habe nie Vorbehalte untereinander gegeben, sagt Ute Stein. Das Gefühl, eine Familie zu sein, braucht aber Zeit. Es hat sich mit den Monaten bei den Kindern eingestellt. Stein macht es an den Momenten fest, in denen mal richtig die Fetzen fliegen: "Sie wissen jetzt: Wir können machen, was wir wollen, die haben uns trotzdem lieb." - Den Artikel weiterlesen

Quelle: swp.de