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"Wir wollen jedes Kind in seiner Persönlichkeit achten"
"Wir wollen jedes Kind in seiner individuellen Eigenart annehmen"
"Wir wollen jedes Kind in seinen Gefühlen wahrnehmen und verstehen"
"Wir wollen jedes Kind in seiner Abhängigkeit erkennen, umsorgen und beschützen"
"Wir wollen jedes Kind zu selbsttätigem Handeln und Kreativität ermutigen"
"Wir wollen jedes Kind in seinen Fähigkeiten stärken und fördern"
"Das Kinderdorf soll ein lebendiges Beispiel dafür sein, dass die Menschen in Frieden miteinander leben können!"

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Der Verein

Albert Schweitzer
Albert Schweitzer

Der Verein ist eine internationale, überkonfessionelle und überparteiliche Personenvereinigung.

Er fühlt sich in besonderem Maße dem Geist und der Ethik Albert Schweitzers verbunden. Zweck des Vereins ist die Förderung der Entwicklung und die Erziehung von jungen Menschen.

Dazu gehören alle Aufgaben eines Trägers der freien Jugendhilfe, insbesondere die Schaffung von Einrichtungen, Diensten und Veranstaltungen zur Gewährung von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch, Achtes Buch (Kinder- und Jugendhilfegesetz).

Helfen, wo Hilfe eine Notwendigkeit ist
- Albert Schweitzer

Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, das Kuratorium mit Kuratoriumsleitung sowie der Vorstand.

Eine besondere Verpflichtung dem Wirken Albert Schweitzers übernahm das Kinderdorf in Waldenburg in seinem Jubiläumsjahr.

Kuratorium

Albert Schweitzer

Die Mitgliederversammlung wählt gemäß Satzung alle drei Jahre das Kuratorium des Vereins. Das Kuratorium besteht derzeit aus 14 Mitgliedern. Für die Wahlperiode 2010 bis 2013 wurden folgende Vereinsmitglieder von der Mitgliederversammlung in das Kuratorium gewählt sowie vom Kuratorium hinzu gewählt:

  • Evelyn Schibrani (Kuratoriumsvorsitzende)

  • Dr. Helmut Birn
  • Ulrich Fink
  • Heide Gaßmann
  • Markus Knobel
  • Michael Leibig
  • Thomas Letsch
  • Heidemarie Messner
  • Dr. Ulrich Neth
  • Uwe Nolkemper
  • Ingo Pezina
  • Annette Walser-Schaeff

Die Kuratoriumsleitung:
Die Kuratoriumsleitung besteht aus dem Kuratoriumsvorsitzenden und idR zwei weiteren Mitgliedern des Kuratoriums:

  • Evelyn Schibrani (Kuratoriumsvorsitzende)
  • Dr. Ulrich Neth
  • Ingo Pezina
  • Annette Walser-Schaeff

Vorstand

Der Vorstand wird vom Kuratorium gewählt. Er ist hauptamtlich tätig und erfüllt seine satzungsgemäßen Aufgaben gemäß § 26 BGB.

  • Wolfgang Bartole (Vorstand Wirtschaft und Finanzen)
  • Heinrich Schüz (Vorstand pädagogischer Bereich)

Ehrenmitglieder

  • Eugen Brenner †
  • Walter Löckle †
  • Dr. Ewald Münzel †
  • Lieselotte Renz-Heller †
  • Heinz Renz †
  • Monique Egli
  • Hanspeter Egli
  • Hans-Peter Stihl

Rumänien – eine langfristige Partnerschaft entsteht

Kinderheim Halmeu

1989 / 1990 erlebte Rumänien eine blutige Revolution, die zum Sturz des dortigen Diktators Ceausescu führte. Die erschütternde Situation in den rumänischen Kinderheimen veranlasste den Waldenburger Kinderdorfverein dazu, einen Beitrag zur Linderung der Not zu leisten. Mehrere Transporte brachten zunächst Lebensmittel und Kleidung in rumänische Kinderheime und Kinderkrankenhäuser. In den Folgejahren entwickelte sich mit dem Kinderheim in Halmeu im Landkreis Satu Mare eine enge Partnerschaft und Freundschaft. Ziel der Unterstützung war und ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Dank der engen Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde Werl-Hilbeck (Westfalen) ist es möglich, die Hilfe, über inzwischen 17 Jahre, effektiv, fachgerecht und zuverlässig zu gestalten. Mit Hilfe des Waldenburger Kinderdorfvereins, der Ehrenamtlichen aus der Umgebung und etlichen Firmen konnten im Laufe der Jahre die Lebensbedingungen im Kinderheim von Halmeu grundlegend verbessert werden.

Lebten die Kinder früher in Schlafsälen mit bis zu 50 Betten, so finden sie heute ein Zuhause in überschaubaren, ansprechenden Familienwohngruppen. Weiterhin wurden Ausbildungsmöglichkeiten für Schreiner und NäherInnen geschaffen. Für Bedürftige wurde eine Suppenküche eingerichtet. Nicht zuletzt lernten sich bei deutsch-rumänischen Jugendbegegnungen junge Menschen aus beiden Ländern kennen. 2003 gründete sich nach intensiver Vorbereitung in der Gemeinde Halmeu der rumänische Verein Albert-Schweitzer für Kinder, Familie und die Gemeinde. Regelmäßige Austauschfahrten und Unterstützung des Vereins durch das Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Waldenburg halten die Verbindung aufrecht.

Wollen Sie mit einer Spende oder in anderer Form für die Kinder in Rumänien unterstützen, freuen wir uns über Ihren Anruf oder eine E-Mail.

Rückblick - internationale Hilfe

Hilfe für das Albert- Schweitzer-Kinderdorf in Sachsen

Nach dem Fall der Berliner Mauer entstand eine enge Partnerschaft zu dem von Karin Stempel gegründeten Albert-Schweitzer-Kinderdorf Sachsen e. V. Bereits vor der Wende hatte Karin Stempel das Waldenburger Kinderdorf kennen gelernt. Durch fachliche, konzeptionelle und finanzielle Unterstützung des Albert-Schweitzer-Kinderdorf e. V. in Waldenburg wurde in den folgenden Jahren der Aufbau des sächsischen Albert-Schweitzer-Kinderdorfes in Steinbach bei Dresden wesentlich mit gefördert.

Brücken bauen zwischen unterschiedlichen Kulturen und Religionen- Albert Schweitzer

Die Schwestern Mutter Theresa in Sana'a im Jemen haben unser Kuratoriumsmitglied Ingeburg Dobler-Maier auf ein Waisenheim aufmerksam gemacht, das sich in einer Notsituation befand. In diesem Heim in der Millionenstadt Sana'a wurden 1500 Kinder und Jugendliche in sehr beengten Wohnverhältnissen betreut. Nach gründlicher Vorbereitung von engagierten Helfern vor Ort hat unser Kinderdorfverein im Jahr 2001 eine Hilfsaktion organisiert. 500 Bettgestelle mit Zubehör wurden in Sana'a hergestellt. Ein seit Jahren leerstehendes Haus des Waisenheimes konnte infolgedessen bezogen werden.

Das Projekt wurde von dem damaligen deutschen Botschafter im Jemen, Dr. Werner Zimprich, unterstützt. Die Hilfsaktion setzt ein Zeichen dafür, Brücken zu bauen für ein friedliches Zusammmenleben zwischen unterschiedlichen Kulturen und Religionen. Auch Waisenkinder im Jemen haben Anspruch auf ein menschenwürdiges Leben.

Nordirland & Lambarene

1979 besuchte Betty Williams, Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 1976, das Albert-Schweitzer-Kinderdorf. Gegen die sinnlose Gewalt der verfeindeten Religionsgemeinschaften in Nordirland hatte Betty Williams zusammen mit ihrer Mitstreiterin Mairead Corrigan eine Friedenskampagne initiiert, die eine internationale Friedensbewegung für Nordirland auslöste. Auf zahlreichen Auslandsreisen knüpfte Betty Williams Kontakte zu Friedenskreisen, Politikern und Institutionen, die für eine gerechte und friedliche Gesellschaft eintreten. Aus ihrem Besuch im Waldenburger Kinderdorf entwickelte sich eine Zusammenarbeit mit der nordirischen Friedensbewegung, die jungen Menschen – Katholiken und Protestanten – aus Nordirland als Praktikannt/Innen in das Kinderdorf führte, um Erfahrung in der sozialen Arbeit zu sammeln, die ihnen nach der Rückkehr in ihr Land zugute kamen.

Lambarene

Mit einer dem Waldenburger Kinderdorf 1969 zugedachten Erbschaft konnte die Arbeit von Rhena Schweitzer, der Tochter Albert Schweitzers, unterstützt werden. Rhena Schweitzer hatte nach dem Tod ihres Vaters 1965 die Verwaltung des Urwaldhospitals in Lambarene (Gabun) übernommen. Dr. Walter Munz übernahm die medizinische Leitung. Rhena Schweitzer kümmerte sich intensiv um die vom Biafra-Krieg betroffenen Kinder. Mit den zugewiesenen finanziellen Mitteln konnte sie für diese Kinder nun den Bau eines Hauses mitfinanzieren. Nach dem Biafra-Krieg sorgte Rhena Schweitzer dafür, dass die Kinder wieder zu ihren Familien zurückkehren konnten.

Anlässlich des 25-jährigen Waldenburger Kinderdorfjubiläums 1982 wurde dem Urwaldhospital in Lambarene zur ambulanten Versorgung von Müttern und ihren Kindern ein Geländewagen gestiftet.

Weitere Informationen zum Herunterladen

Zeigen Sie Herz

Weitere Informationen zur internationalen Hilfe:

Als Pdf Datei zum Herunterladen finden Sie hier aufgeführt Informationen zur Organisation und Mitglieder des Albert-Schweitzer-Kinderdorfes: